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68:72 verliert Empor 3 beim Tabellenführer TuS Lichterfelde 2 in der Landesliga A am vergangenen Sonntag, 11.1.09. Bis zur letzten Minute war das Spiel ausgeglichen. Empor war nah dran für die Überraschung des 10. Spieltages zu sorgen. TuSLi ging mit Bestbesetzung an den Start: die Grohmann-Brüder (machten zusammen 40 von 72 Punkten) waren die spielentscheidenden Faktoren für die Berliner Talentschmiede. Empor-Coach Macky: „Gegen TuSLi haben wir das wohl beste Spiel der Saison gezeigt. Leider hat es am Ende nicht ganz gereicht.“
Während Scharfschütze Felix Grohmann (Nr. 12) in der ersten Halbzeit mit null Punkten noch kalt wie ein Otto-Motor bei -10 Grad Außentemperatur war, startete Bruder Daniel (Nr. 8) mit zwölf Punkten im ersten Viertel (23 insgesamt), wie es sich für einen ehemaligen Bundesliga-Profi gehört. Auf Seiten Empors tat sich im 1. Viertel besonders Michelle hervor, der sieben, seiner insgesamt neun Punkte, in den ersten zehn Spielminuten erzielen konnte. Während der erste Abschnitt mit vielen Führungswechseln „highscoring“ (23:25) endete, entwickelte sich das Spiel zunehmend zu einer Defensivschlacht. Das 2. Viertel gewann Empor 17:10. Die Emporaner spielten gegen die abgezockten Lichterfelder guten Basketball und konnte sich zur Halbzeit sogar einen Fünf-Punkte-Vorsprung herausspielen. Halbzeitstand: 40:35. Im 3. Viertel wollte bei Empor zunächst nichts gelingen. Erst in der 24. Minute (44:41) erlöste Georg die Prenzl’Berger Punkteflaute mit zwei Treffern in Folge. Mit einer Einpunkt-Führung ging Empor ins entscheidende 4. Viertel. Endstand 3. Viertel: 50:49. Die letzten zehn Minuten waren so spannend wie ein Sonntagskrimi auf ARD. Felix Grohmanns Händchen hat zum richtigen Zeitpunkt für TuSLi Zimmertemperatur erreicht. Der Ex-Profi scorte elf Punkte im 4. Viertel (drei 3er). Bis zur 37. Minute (63:63) war das Spiel ausgeglichen. Der freche Dreier von Felix Grohmann beim Fastbreak in derselben Minute brach Empor das Genick. TusLi setzte sich 64:69 eine Minute vor Schluss ab. Empor konnte sich aber noch einmal Sekunden vor Schluss auf 67:69 herankämpfen. Das letzte Aufbäumen half jedoch nichts mehr. In der Offensive traf Empor die Würfe nicht und war im Gegenzug gezwungen den Gegner per Foul an die Linie zu bringen. Auch wenn TuSLi am Ende nur 1/5 Freiwürfe traf, reichte es für Empor nicht ganz für die Überraschung, den Tabellenführer auswärts zu schlagen. Endstand: 68:72. Empor ist nach wie vor auf Platz fünf mit fünf Siegen bei fünf Niederlagen. Trotz der Niederlage kann Mackys Mannschaft stolz sein: Mit nur 632 Gegenpunkten hat Empor 3 die stärkste Defensive in der Landesliga A. Empors Scorer: Marek (16 Punkte), Jörg (13), Georg (10), Holger (10), Michelle (9), Uli (6), Niko (2), Sebastian (2), Oliver (0), Constantin (0) TuS Lis Topscorer: Daniel Grohmann (Nr. 8): 23 Punkte Felix Grohmann (Nr. 12): 17 Punkte (alle in der zweiten Halbzeit) Info zu den Grohmann-Brüdern: Felix und Daniel Grohmann spielten seit Ende der 1990er in der ersten TuSLi-Mannschaft (2. Bundesliga) u. a. mit den ehemaligen Nationalspielern Mithat Demirel, Emir Mutapcic und Stipo Papic zusammen. |