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Empors dritte Herren besiegten am vergangenen Sonntag den TC 69 Berlin auswärts 85-76. Damit gelang der Mannschaft von Trainer Macky der erste Sieg in der Aufstiegssaison.
Macky: „Es war sicherlich nicht unser bestes Spiel, aber der Sieg war ungeheuer wichtig, vor allem für die Moral.“ Neuzugang Jörg war in seinem erst zweiten Pflichtspiel für die Emporaner mit 21 Punkten (78 % FG) und elf Rebounds bester Akteur. Mit Patrick, Georg und Jörg vertraute Macky der gleichen Anfangsformation wie im Spiel gegen die Berliner Turnerschaft zwei Wochen zuvor bei der 56:70-Niederlage. Klaus und Stefan rückten für die abwesenden Marek und Alex in die Starting Five. Der Gegner, TC 69 Berlin, war alles andere als Landesliga-Kaliber, vielmehr ein besseres Bezirksliga-Team. Schon nach den ersten Angriffen schien Empor spielerisch zweifellos als Sieger vorbestimmt zu sein, jedoch ließen sich die Empor-Jungs vom Gezocke des TC 69 einschläfern und schafften es das ganze Spiel über nicht, sich entscheidend abzusetzen. An die starke Verteidigungsleistung des vergangenen Spieltags konnte Empor nicht anknüpfen. Das erste Viertel absolvierten die Empor-Spieler noch recht souverän. Besonders der Frontcourt hob sich positiv hervor. Neun Punkte von „Hustle-Man“ Jörg und sechs von Stefan sorgten für die 22:13-Führung zum Ende des ersten Abschnitts. In der achten Minute trug sich Empors Nachwuchstalent Michelle erstmalig in die Punkteliste seines neuen Vereins ein. Coach Macky: „Wir haben das Spiel sehr konzentriert begonnen, allerdings haben wir dann wieder zu viele unnötige Ballverluste gehabt.“ Im zweiten Viertel drehte TCs Flügelspieler Lehmann (Nr. 12) mit zwölf Punkten mächtig auf. Dementsprechend gewann der Gastgeber den Abschnitt 19:17. Halbzeitstand: 39:32 für Empor. Das dritte Viertel begann wie das vorhergehende aufhörte. In der Defense von Empor wurden entscheidende Fehler gemacht, die somit 25 Punkte vom Gegner zuließen. 14 weitere Zähler gelangen wiederum Lehmann. Empors Vorsprung schmolz wie die Eisberge in der Arktis. Nur noch zwei Punkte trennten den Gastgeber TC von Empor. Viertelendstand: 59:57. Gleich zu Beginn des letzten Viertels gelang Lehmann der Ausgleich (59:59). Der TC setzte noch einen drauf und ging durch Tetik (Nr. 8) zum ersten Mal in diesem Spiel in Führung und legte mit Lehmanns Freiwürfen direkt nach (63:59). Mit der ungewohnten Spielsituation, einem Rückstand hinterherzulaufen, musste Empor jetzt klarkommen. In der Verteidigung legte Mackys Truppe einen Zahn zu und schickte den Gegner an die Linie, statt ihn zu einfachen Punkten kommen zu lassen. Der TC schaffte es in den letzten drei Minuten nicht, einen Feldkorb zu erzielen. Empor schaukelte das Ding am Ende mit einer neun Punkte Führung nach Hause. Endstand: 85:76. Coach Macky: „Die Mannschaft hat noch deutlich mehr Potential. Das wird sie in den nächsten Spielen unter beweis stellen.“ Empors Fazit: Nicht überragend gespielt, aber trotzdem gewonnen. Pointguard Patrick fand die passenden Worte zum Schluss: „Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss!“ Empor-Teamstats: Feldwürfe: 48 % (34/71), Freiwürfe: 75 % (15/20), 46 Rebounds (10 ROff.), 24 Assists, 7 Steals, 1 Block, 26 Turnovers Empor-Spielerstats: Jörg (21 Punkte/11 Rebounds), Patrick (15 Punkte/10 Rebounds/5 Assists), Uli (14 Punkte/7 Rebounds), Stefan (12 Punkte/6 Rebounds), Klaus (8 Punkte/4 Rebounds), Georg (6 Punkte/8 Assists), Sebastian (4 Punkte), David (3 Punkte), Michelle (2 Punkte), Niko (1 Assist), Julius (1 Assist), Oliver. Topscorer bei TC 69 Berlin: Lehmann (Nr. 12): 31 Punkte; Pröpper (Nr. 5): 23 Punkte; Amankonah (Nr. 14): 10 Punkte |