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Berlin Baskets zu stark für Empor 3 Drucken
Geschrieben von: Seppl   
Mittwoch, 05. November 2008 um 19:25
54:59 unterliegt Empor 3 gegen die Berlin Baskets 4 aus Marzahn im ersten Heimspiel der Saison in einer sehr defensivorientierten, kampfbetonten Begegnung. Das Spiel war offen bis zum Schluss. Zwei Viertel konnte Empor für sich entscheiden (2. Viertel: 19:10 / 4. Viertel: 15:13). Coach Christian: "Wir haben das ganze Spiel über gut verteidigt." Bester Mann auf Seiten der Emporaner war Patrick mit 20 Punkten, drei Rebounds und vier Assists.

 

Das Coaching des Spiels übernahmen ausnahmsweise Christian und Guido für den beruflich verhinderten Macky. Christian schwörte das Team vor Spielbeginn darauf ein, die Rebounds zu kontrollieren, keine zweiten Wurfchancen des Gegners zuzulassen und in der Offense mit Geduld die Systeme durchzulaufen. Bis auf Letzteres konnten die Vorgaben von „Ersatz-Coach“ Christian nur teilweise umgesetzt werden, wie der Spielverlauf verdeutlicht.

 

Empor begann das Spiel mit einem schönen Jumper von der Birne durch Alex aus der Motion heraus. Der folgende Korb des Gegners sorgte für viel Diskussionsstoff auf der Empor-Bank: Ein missglückter Korbleger von der Nummer vier Lebelt, der von unten durch den Korb ging, wurde durch das Schiedsrichtergespann als erfolgreicher Wurf gewertet. Eine klare Fehlentscheidung! Durch konzentriertes Laufen der Motion-Offense hatte Empor in den ersten vier Spielminuten die Partie ausgezeichnet im Griff und ging 9:4 in Führung. Baskets’ Coach Schultz sah sich zu einer Auszeit gezwungen. Er stellte seine Defensiv-Strategie nun auf 3-2-Zone um. Mit der Umstellung hatte Empor zunächst Probleme. Die Berlin Baskets profitierten von der Unsicherheit Empors und beendeten das Viertel mit einem Acht-Punkte-Vorsprung (11:19).

 

Zu Beginn des zweiten Viertels wuchs der Vorspung der Baskets in den zweistelligen Bereich an (13:23/12. Minute). Mit der Zone des Gegners kam Empor nun deutlich besser zurecht und kämpfte sich wieder zurück ins Spiel –  angeführt von Patrick. Ihm gelangen zwei wichtige Dreier und acht Punkte insgesamt in diesem Viertel. In der 19. Minute schaffte Empor den Ausgleich (27:27) und ging durch einen erfolgreichen Dreier von Klaus anschließend sogar 30:27 in Führung – die erste seit der achten Spielminute. Halbzeitstand: 30:29.

 

Die Berlin Baskets kamen aufgewachter als Empor aus der Kabine zurück und legten zu Beginn des dritten Abschnitts einen 8:0-Lauf hin, durch Körbe von Lehmann und Lebelt. Empor gelang in den ersten vier Minuten des Viertels kein einziger Punkt, bis Jörg durch einen verwandelten Freiwurf und Klaus durch einen Feldkorb Empor aus dem Dornröschenschlaf weckten. Es war das Viertel von Flügelspieler Lehmann auf Seiten des Gegners, der es auf acht Punkte in diesem Abschnitt brachte. Endstand des dritten Viertels: 39:46.

 

Mit einem Sieben-Punkte-Rückstand aus Empor-Sicht ging es ins letzte Viertel. Baskets-Forward Lehmann machte da weiter, wo er aufhörte. Er traf, wie er wollte, machte acht weitere Zähler in den letzten zehn Minuten. Trotz neun Punkten Rückstand (32. Minute) gab Empor nicht auf und hielt das Spiel bis zum Schluss eng. Besonders die sieben Punkte von Patrick hielten Empor im Spiel. In der letzten Spielminute konnte Empor, durch zwei verwandelte Freiwürfe von Jörg, bis auf vier Punkte verkürzen. Am Ende musste man sich dann aber knapp dem Gegner 54:59 geschlagen geben.

 

Die Berlin Baskets waren insgesamt betrachtet defensiv sehr gut aufgestellt und hatten in Lehmann (25 Punkte) ihren überragenden Akteur in der „punktearmen“ Begegnung. Mit ausschlaggebend für Empors Niederlage waren die Ballverluste (21) und die schwache Trefferquote aus dem Feld (33 %) und von der Freiwurflinie (56 %). Coach Christian fasst das Spiel wie folgt zusammen: „Wir haben das ganze Spiel über gut verteidigt. Leider haben wir uns gegen die Zonenverteidigung der Baskets schwer getan. Wenn man es kaum schafft den Ball inside zu geben und dazu die offenen Würfe nicht trifft, verliert man eben so ein Spiel knapp.“

 

Für Empor gingen auf Korbjagd:

Patrick (20 Punkte), Jörg (13), Klaus (8), Alex (4), Marek (3), Uli (2), Niko (2), Georg (2), Stefan (0), Sebastian (0), Oliver (dnp), Holger (dnp)

 

Berlin Baskets 4:

Nummer 4: Lehmann (25 Punkte)

Aktualisiert ( Mittwoch, 05. November 2008 um 23:03 )
 
SV Empor Basketball