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Geschrieben von: Chris
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Montag, 02. März 2009 um 21:57 |
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Am Rande der Niederlage hatten unsere 1.Herren den Tabellenführer VfB Hermsdorf am Samstagabend in der Cite Foch.
Doch wie schon in der letzten Saison reichte es gegen den hohen Favoriten nach Verlängerung auch diesmal nicht zu einem Sieg. Die Gastgeber starteten mit einer Zonenpresse ins Spiel, gegen die Empor zu Beginn nur wenig Mittel fand. So führte Hermsdorf schnell mit 12:4. Doch auch Empor ließ durch konzentrierte Verteidigung nicht viele Punkte der Nordberliner zu und fand zu Beginn des zweiten Viertels auch offensiv besser in das nun ausgeglichene Spiel (23:23). Bis zur Halbzeit war es dann vor allem Hermsdorfs Center Marius Huth der sich öfter unterm Korb in Szene setzen konnte und somit für eine 33:27 Pausenführung seines Teams sorgte. Ganz im Gegensatz zum Hinspiel startete Empor furios ins dritte Viertel. Durch aggressive Verteidigung und entschlossenen Aktionen im Angriff führte Empor nach einem 12:2-Run erstmals mit 39:35. Hermsdorf, sichtlich von Empors Auftreten beeindruckt, erhöhte nun selber die Intensität in der Verteidigung. Dies führte nun zu einem sehr kampfbetonten Spiel, in dem nun die Schiedsrichterentscheidungen mehr und mehr in den Vordergrund rückten. Hermsdorf punktete in dieser Phase fast nur noch von der Freiwurflinie. Keinem der beiden Teams gelang es, sich mit mehr als zwei Punkte abzusetzen. Die Verteidigung erreichte auf beiden Seiten eine ungeheure Intensität. Als Alex Eichner mit Ablaufen der 24-Sekunden Uhr einen Dreier gegen den Mann im Korb unterbrachte, schien das eine kleine Vorentscheidung. Doch Empor ließ auch dies nicht unbeantwortet, Sebastian Schmohl glich das Spiel seinerseits mit einem Dreipunktewurf aus. Das Spiel war nicht hochklassig, doch zu diesem Zeitpunkt an Spannung nicht zu überbieten. Die Empor-Defense zeigte sich nun, als Fabian Meinetsberger geschickt spekulierte, einen Pass abfing und diesen per Fastbreak sogleich in Punkte ummünzen konnte. Hermsdorf glich jedoch erneut an der Freiwurflinie aus. Nachdem Empor nicht punkten konnte, erfolgte ein strittiger Foulpfiff eines Hermsdorfer Spielers beim Dreier. Zu allem Überfluss ließ sich Empors Schmohl zu einem Technischen Foul verleiten. Die Heimmannschaft bekam nun fünf Freiwürfe und den Ballbesitz zugesprochen. Doch Hermsdorf zeigte Nerven, lediglich einer von 5 Freiwürfen fand sein Ziel. Zwar konnte Michel Altenburg nach einem Foul noch auf 59:56 erhöhen, doch Armin Willemsen foulte Sebastian Pichlmayer 5 Sekunden vor Schluss beim Dreier. Pichl, kalt wie Eis, verwandelte alle Freiwürfe sicher. Die anschließenden vier Sekunden konnten die Gastgeber nicht mehr nutzen. Die Verlängerung sollte die Entscheidung bringen. Nun stabilisierte Hermsdorf seine Leistung von der Charity-Linie (11/18 FW in der Overtime). Empor fand offensiv kein Mittel mehr gegen die sehr aggressiven Nordberliner. Lediglich Pichlmayer bäumte sich nochmals auf. Leider reichte das nicht. Empor spielte nun Stop-the-clock. Doch Hermsdorf gab sich nun keine Blöße mehr und brachte das Spiel unter großen Anstrengungen und mit etwas Glück nach Hause. Stats und Bilder vom Spiel |
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Aktualisiert ( Montag, 02. März 2009 um 22:04 )
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