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Empor I sichert den Klassenerhalt Drucken
Geschrieben von: Eule   
Donnerstag, 26. März 2009 um 19:20

Empor I sichert den Klassenerhalt drei Spieltage vor Saisonende

Die letzten Wochen waren die entscheidenden Wochen gegen den Abstieg gewesen. Nachdem sich die erste Herrenmannschaft des SV Empor durch den Auswärtssieg gegen Halle und den Heimsieg gegen Zehlendorf

in eine komfortable Situation im Kampf um den Klassenerhalt gebracht hatte, waren nun nach dem Fast-Sieg gegen Hermsdorf die Wochen der Wahrheit angetreten. Mit den Spielen gegen Future Basket und gegen DBV Charlottenburg hatte Empor zwei Matchbälle, um die nötigen Punkte zu holen und dem TUS Lichterfelde uneinholbar zu entwischen und damit einem entscheidenden Spiel am letzten Spieltag aus dem Weg zu gehen. 
Gegen Future Basket taten sich die Ostberliner schwer. Besonders die Zone und die Zonenpresse bereiteten Empor Sorgen, zumal die gut heraus gespielten Distanzwürfe in der engen Halle zumindest in der ersten Halbzeit nicht ihr Ziel fanden. Jedoch gelang es beiden Mannschaften mit einer kämpferischen Einstellung ein fehlerreiches aber spannendes Spiel zu führen. Future konnte sich keinesfalls vorwerfen lassen, das Spiel herzuschenken, weil es für sie um nichts mehr ging. Bis zum Ende des dritten Viertels war das Spiel ein harter, aber fairer Schlagabtausch. Den Gästen gelang es immer mehr die eigenen Fehler abzustellen und die Gegner durch eine kompromisslose und druckvolle Verteidigung zu Fehlern zu zwingen. Im letzten Viertel übernahm Empor die Kontrolle über das Spiel. Die Emporianer fanden nun auch in der Offensive ihren Rhythmus und gaben nunmehr meistens die richtigen Antworten. Nachdem Bisaro einen Dreier aus acht Metern gegen die Shotclock in der Reuse versenkt hatte, brachte Sebastian Schmohl noch einen krachenden Dunking im Korb der Heimmannschaft unter. Routiniert spielte Empor die Zeit herunter und kam aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit zu einem verdienten Sieg. Dieser wog doppelt da Tusli am Vortag gegen Halle gewonnen hatte.

 Statistik gg Future

Zum letzten Heimspiel der Saison sollte Charlottenburg in den Wichertdome kommen. Für Sebastian Pichlmayer war es ein ganz besonderes Spiel, da er noch im Hinspiel für den DBV auflief. Empor startete phantastisch. Bissig in der Verteidigung und schnell im Umschalten erspielte sich die Heimmannschaft schnell eine komfortable Führung. Die Westberliner wirkten schläfrig und fahrig. Dennoch gelang es ihnen den Run der Emporianer wiederum mit einem Lauf zu kontern, so dass es mit 21 Punkten für beide Mannschaften ins zweite Viertel ging. Es entstand nun ein kampfbetontes, physisches Spiel mit Nickligkeiten auf beiden Seiten. Empor konnte sich zur Halbzeit eine kleine Führung herausspielen, doch DBV ließ sich nicht abschütteln. Nachdem sich Charlottenburg in Folge eines unsportlichen Fouls zu zwei technischen Fouls hinreißen ließ, hatte man nicht das Gefühl, dass Empor das Spiel noch aus der Hand geben würde. Zwei unmittelbar aufeinander folgende Dreier von Chris Zühr brachten Empor letztendlich auf die Siegerstraße.

 

Statistik gg. Charlottenburg 

Aktualisiert ( Donnerstag, 26. März 2009 um 19:23 )
 
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