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SV Empor Berlin – DBV Charlottenburg 54 : 51 Drucken
Geschrieben von: EULE   

Nachdem der SV Empor Berlin schon das erste Berliner Duell gegen die Berlin Baskets für sich entscheiden konnte, sollte es mit der Partie gegen die Charlottenburger in das zweite stadtinterne Duell gehen. Bei den Westberlinern, die mit lediglich acht Spielern antraten,

war eine Trainer-Ära zu Ende gegangen. Ex-Albatros Drazen Tomic beerbt das Basketball Urgestein Uwe Schöttler an der Seitenlinie. Empor ging mit einem Spieler mehr in die Partie und startete mit Zühr, Opitz, Bisaro, Altmeyer und Michel.

 

DBV startete wie die Feuerwehr. Stück für Stück erspielten sich die Gäste ihre Punkte. Empor war das genaue Gegenteil: Zwar wirkten die Gastgeber nicht verschlafen, jedoch nutzten sie ihre Chancen nicht. Nach einer Charlottenburger 10:0 Führung, konnte sich Empor noch zu einem 6:15 kämpfen. Schon hier war aufgrund von harter Defense und nicht fallenden Würfen zu sehen, dass es eine Abwehrschlacht werden würde.

Motiviert von ihrem Trainer M. Kurze arbeitete sich Empor schrittweise ins Spiel zurück. Dabei waren die guten Drives zum Korb von Altmeyer und Meinetsberger erwähnenswert. Langsam fielen auch die gut herausgespielten Würfe aus der Distanz. So konnten die Hausherren bis zur Halbzeit auf 27:29 aufschließen und sich damit alle Chancen für die zweite Halbzeit bewahren.

Im dritten Viertel zeigte sich nunmehr erneut wie umkämpft und zeitgleich ausgeglichen die Partie war: Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Punkte auf der einen folgten Punkte auf der anderen Seite. Mit Dauer des Spiels zog Altmeyer zusehends das Spielgeschehen seiner Mannschaft an sich. Michel verteidigte herausragend gegen Hönicke und sammelte sich so etliche Rebounds. Insbesondere am offensiven Brett brachte Empor wichtige Punkte zustande. Doch Charlottenburg wäre nicht Charlottenburg wenn sie sich hätten abschütteln lassen. Nachdem die Gastgeber am Ende des dritten Viertels eine hauchdünne Führung (43:42) herausgespielt hatten, sollte der letzte Spielabschnitt die Entscheidung bringen.

Weiterhin war das Spiel heiß umkämpft, kleine Nickligkeiten kamen nun hinzu. Fünf Minuten vor Ende gelang es Empor sich ein wenig abzusetzen. Zwei Würfe mit dem Ablauf der 24-Sekunden-Uhr fanden ihr Ziel. Doch die Gäste schlugen zurück. Einen Korb beantwortete Altmeyer mit beherztem Zug zum Korb und sehenswerten Abschluss. Die Charlottenburger kamen per Layer zum Abschluss, doch mithilfe der lauten Empor-Fans drehte sich die Murmel wieder aus dem Korb heraus. Charlottenburg lief die Zeit davon, da Empor mit einem Zähler führte. Michel wurde nach einem Rebound an die Freiwurf-Linie geschickt. Er vergab beide, doch Empor sicherte sich den Abpraller und brachte den Ball zu Altmeyer, der nachdem er gefoult worden war, Empor eine Führung mit drei Punkten bescherte. In den letzten sieben Sekunden gelang es DBV nicht mehr einen Dreier zu treffen und sich in die Verlängerung zu retten. Das knappe Spiel gewannen die Emporianer glücklich aber verdient und bauen ihre Bilanz nun auf 4:1 Siege aus.

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SV Empor Basketball